Heinz Strunk

Ein Sommer in Niendorf

Das neue Buch von Heinz Strunk erzählt eine Art norddeutsches „Tod in Venedig“, nur sind die Verlockungen weniger feiner Art als seinerzeit beim Kollegen aus Lübeck. Ein bürgerlicher Held, ein Jurist und Schriftsteller namens Roth begibt sich für eine längere Auszeit nach Niendorf: Er will ein wichtiges Buch schreiben, eine Abrechnung mit seiner Familie. Bald gerät er in die Fänge eines trotz seiner penetranten Banalität dämonischen Geists: ein Strandkorbverleiher und außerdem Besitzer des örtlichen Spirituosengeschäfts. Aus Befremden und Belästigt-sein wird nach und nach Zufallsgemeinschaft und irgendwann Notwendigkeit. Als Dritte stößt die Freundin des Schnapshändlers hinzu und am Ende ist Roth seiner alten Welt komplett abhandengekommen.

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